Gesellschaft, webzwonull

Harald Martenstein ist einer meiner Lieblingskolumnisten, er versprüht beim Schreiben einen gewissen Charme. Dementsprechend freudig war ich natürlich darüber, dass er sich über Twitter augelassen hat. In seiner Kolumne im Zeit Magazin Leben, in der aktuellen ZEIT-Ausgabe.

Ziemlich belangloser Kram, der da so getwittert wird, so sein Fazit.
Ist das so? Auf den ersten Blick sicherlich schon, auf den zweiten Blick sicherlich – auch. Aber da spricht ja auch gar nichts gegen, denn dort finden Konversationen statt und wer daran nicht teilnehmen will, der muss ja nicht. Wenn ich mich nicht mit jemandem übers Wetter unterhalten will, sage ich ihm oder ihr das ja auch und wechsel ggf. das Thema.
Zustimmen muss ich Herrn Martenstein allerdings in einem Punkt: Der Geschwindigkeit. Alles muss immer schneller gehen, in immer kürzeren Abständen. Man vergisst bei Zeiten wirklich mal abzuschalten und sich zurück zu lehnen, um in Ruhe etwas zu tun.

Bleibt abzuwarten, ob er mit seiner Trendprognose Recht behält.


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