Romantik Selbstbeobachtungen
Gerade habe ich es, zugegeben nach schon einer etwas längeren Pause, mal wieder gewagt mich an mein Keyboard zu setzen und zu spielen. Wie immer fing ich mit “Für Elise” an, das kriegt man auch hin, wenn man nie Klavierspielen gelernt hat, so wie ich (zumindest den ersten Teil). Schnell kam ich dann aber zum nächsten Stück, welches für mich eine gewisse Schwere in zweierlei Arten in sich trägt.
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Romantik

Es ist diese Art Regen, diese dunkle Art Regen. Es ist nicht der Sommerregen, der einen frischen Geruch hinterlässt. Es ist auch nicht der Herbstregen, der die braunen Blätter von der Straße spült.
Es ist dieser Regen.
Dieser Regen, der auf die Fensterscheiben schlägt, als wolle er gewaltsam einbrechen. Dieser Regen, der einem ins Gesicht springt und ohrfeigt, als wolle er die Seele aus dem Leib prügeln.
Es ist dieser Regen.
Es ist dieser Regen, der den Abend dunkel und melancholisch färbt. Dieser Regen, der Liebespaare dazu bringt sich aneinander zu kuscheln und doch in völliger Melancholie zu erstarren.
Es ist dieser Regen.
Dieser Regen, der weh tut. Dieser Regen, der durch die Haut dringt und das Herz von innen aufweicht und auslaufen lässt. Es ist dieser Regen, der das Gefühl der Einsamkeit aufkommen lässt.
Es ist dieser Regen. Dieser Regen.
Romantik
Mit Bedauern feststellen, dass jemand nicht mehr in der Nähe ist.
Romantik
Okay, niemand hat mehr so richtig damit gerechnet. Und wenn man ehrlich ist, eigentlich hat man auch gehofft, dass es nicht mehr dazu kommt. Jetzt aber ist es doch passiert und ändern kann man sowieso nichts. Es schneit.
Und ja, ich bin 25 Jahre alt, aber wenn die ersten Schneeflocken die Erde bedecken, dann zählt das nicht mehr. Dann bin ich wieder fünf.
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